Dieses Microspielchen im Wario-Ware-Stil ist quasi die interaktive Ergänzung zum „show us yours“ Beitrag und orientiert sich ebenfalls am Hang it up Video der Ting Tings.
Einfach klicken, wenn der Balken im roten Bereich ist. als Popup
Früher als erwartet ist pixel-pin-up Nummer zwei fertig geworden. Wie beim Vorherigen galt die selbst auferlegte Vorgabe, die Essenz eines klassischen 50er Jahre Pin-up Motivs in 32×32 Pixeln und 16 Farben einzufangen.
Um Fotos in Gameboy-Optik zu erhalten gibt es verschiedene Wege. Am authentischsten ist es sicherlich, wenn man sich auf dem Flohmarkt einen game boy nebst game boy camera und game boy printer besorgt. Allerdings könnte sich die Übertragung dieser Bilder auf einen Computer als recht knifflig herausstellen. Vielleicht gibt es auch Onlinedienste zur Fotoaufbereitung im game boy look wie C64 Yourself, welcher in diesem Fall ein hochgeladenes Bild in C64 Optik umwandelt. Als Datenparanoiker lehne ich derartiges jedoch strikt ab, zumal selbst Grafikprogramm-Deppen wie ich mit Photoshop oder Paint Shop Pro ansehnliche Ergebnisse erzielen können.
Wenig verwunderlich steht am Anfang das Motiv. Es sollte strukturiert und kontrastreich sein, ohne zu sehr von kleinen Details zu leben. Portraits sind zum Beispiel eine gute Wahl, während großflächige Landschaftsaufnahmen eher ungeeignet sind. Da das Ergebnis auf vier Hauptfarben reduziert wird, sollte man ruhig etwas mit dem Kontrast und der Helligkeit herumspielen.
Dann ist ein passender Ausschnitt zu wählen. Da die Auflösung des original Gameboys 160×144 Pixel beträgt, sollte der Ausschnitt ein Seitenverhältnis von 1:111 haben. Den Ausschnitt kopieren, als neues Bild einfügen und die Größe auf die eingangs erwähnten 160×144 Pixel reduzieren.
Anschließend ein neues Bild in ebenfalls dieser Größe erzeugen und die Farbpalette so bearbeiten, dass nur noch die 4 gewünschten Gameboy-Farben verbleiben. Dabei kann man entweder reine Grauwerte wählen oder eine grünstichige Palette erzeugen. Das kann per Hand gemacht werden, einfacher ist es jedoch mit diesen Vorlagen.
Zum Schluss einfach den verkleinerten Ausschnitt noch einmal kopieren und in die Farbvorlage als Auswahl einfügen.
Bei der Verwendung im Web sollte man für den pixeligen Look das Bild noch einmal vergrößern, da einige Browser beim Hochskalieren einen Weichzeichnereffekt verwenden. Dabei sollte man darauf achten ein vielfaches der Originalauflösung wie beispielsweise 480×432 zu verwenden.
Zusammen mit dem ersten Systemupdate spendierte Nintendo dem 3DS den kostenlosen Pokedex, der nicht nur pokemontypisch zum Sammeln der Kreaturen aus der schwarzen und weißen Edition einlädt, sondern auch noch nette Augmented Reality Spielereien mit an Bord hat. Wer nicht mühsam die AR-Codes der Pokemon zusammensuchen will, klickt sich diese einfach hier zusammen und generiert im Anschluss formschöne AR-Karten im SVG-Format. Zum Ausdrucken bieten sich Programme wie Inkscape an.
Dazu muss lediglich in der nebenstehenden Karte der AR-Code aus dem Pokedex 3D „nachgebaut“ werden, indem man auf die einzelnen Felder klickt, um diese weiß einzufärben. Im Anschluss den „Karte“-Knopf betätigen, um die druckfähige Kartendatei zu erstellen.
Tierschutzorganisation Peta weist immer mal wieder gerne auf unethische Behandlung von Tieren in Videospielen hin. Nach Super Meat Boy wurden zuletzt die Tötung einer Ratte in Battlefield 3 und der Tanooki-Anzug aus Super Mario Land 3D beanstandet.
Sollte Peta mal die Ideen ausgehen, hier eine kleine Liste weiterer Spiele, die Grausamkeiten gegen Tiere propagandieren:
California Games: In der Footbag – Disziplin wird das abschießen einer Möwe (vermutlich die unter Schutz gestellte Larus californicus) nicht nur gebilligt, sondern gar mit Punkten belohnt.
Gand Monster Slam: In diesem abartigen Spiel werden unschuldige Beloms (knuddellige Fellkugelwesen) zu vermeintlich sportlichen Zwecken misshandelt, indem Sie mit Fußtritten über das Spielfeld befördert oder lebendig zur Publikumserheiterung an Raubtiere verfüttert werden.
Tomb Raider: Vor allem im ersten Teil beziehungsweise dessen Remake Tomb Raider Anniversary trägt Miss Croft mehr zur Ausrottung bedrohter Tiere bei als ein eine LKW Ladung schießwütiger Wilderer. Auf drei Kontinenten wird von Wölfen über Pumas und Krokodile bis hin zu Bären alles, was in freier Wildbahn nur noch selten anzutreffen ist, über den Haufen geballert.
Pokemón: Unglaublich, dass diese Spiele überhaupt noch frei verkäuflich sind. Während Hahnen- und Hundekämpfe längst verpönt sind, werden weiterhin wildlebende Pokemóns eingefangen, in winzige Behälter unter unerträglichen Bedingungen eingepfercht und zur reinen Prestigesteigerung ihrer Besitzer und zur Belustigung der Zuschauer in grausamen Kämpfen aufeinander gehetzt.
Zu welchen amüsanten Ergebnissen Mash-ups unterschiedlicher Genres bzw. Settings führen können, haben Pflanzen vs Zombies und nicht zuletzt Cowboys vs Aliens gezeigt (und ja, ich weiß, dass der Film eigentlich Cowboys & Aliens heißt, aber Cowboys vs Aliens ist irgendwie noch bezeichnender für die bescheuert geniale Grundidee).
Wer sich zu weiteren obskuren Plots inspirieren lassen möchte klickt einfach unten und genießt Mash-up-Vorschläge im Megaman-Optik.
Vielleicht stehen ja mit Klassikern wie Ninjas vs Piraten, Nonnen vs Clowns oder der Mockumentary Gorillas vs Einhörner die nächsten Hollywood-Blockbuster ins Haus.
Die Liste der Settings wird kontinuierlich erweitert, Vorschläge können gerne per Kommentar hinterlassen werden.
Was niemanden verwundern dürfte: Videospiele sind nicht realistisch. Wären sie es, würde man in Egoshootern nach dem ersten Treffer wimmernd zusammensinken und Arcaderacer würden eher im Straßengraben oder auf der Polizeiwache als an der Ziellinie enden. Allerdings sollten Charaktere vor allem bei stark storygetriebenen Spielen ein Mindestmaß an nachvollziehbarem Verhalten an den Tag legen. Diesbezüglich glänzen insbesondere die NPCs in old-school Japano-Rollenspielen und Action-Adventuren wie die Legend of Zelda oder Dragon Quest nicht gerade durch Glaubwürdigkeit. Dass in den Fantasy-Reichen nahezu niemand seine Türe abschließt und somit die Häuser zu jeder Tages- und Nachtzeit betreten werden können, mag man noch mit extremer Unbesorgtheit und Gastfreundschaft erklären, die in Hyrule und Co. vorherrschen. Aber spätestens, wenn der „strahlende Held“ ungefragt Schränke durchstöbert und Tonkrüger zerschlägt, um darin enthaltene Items und Goldstücke einzusacken, dürfte sogar dem stoischten Bürger der Kragen platzen. Doch statt einer ordentlichen Tracht Prügel erhält man in der Regel eine neue Quest oder belanglosen Smalltalk.
Besonders im aktuell angespielten Dragon Quest IX: Hüter des Himmels entsteht daraus zudem noch eine schwere moralische Zwickmühle: Dort übernimmt man die Rolle eines gefallenen Himmelsbewohners, der auf Erden Gutes tun soll, um mit der ätherischen Währung Benefit belohnt zu werden.
Ist es da vertretbar, ein armes Rentnerehepaar um die letzten gut versteckten Goldstücke zu erleichtern, die sie vermutlich für die Praxisgebühr zusammengespart haben, wenn man zuvor die personifizierte Seuche besiegt hat, die das ganze Dorf erkranken ließ?
Witzigerweise sind derartige Beutezüge spielerisch eher belanglos und unnötig, da in den Dungeons und den unzähligen Kämpfen weitaus größere Schätze warten. Wobei sich unter dem Gesichtspunkt des Realismus natürlich auch wieder die Frage stellt: Wer versteckt seine Schatztruhe in einer monsterverseuchten Höhle und wo bewahren die Schleimgegner Ihre Goldmünzen auf?