Tierschutzorganisation Peta weist immer mal wieder gerne auf unethische Behandlung von Tieren in Videospielen hin. Nach Super Meat Boy wurden zuletzt die Tötung einer Ratte in Battlefield 3 und der Tanooki-Anzug aus Super Mario Land 3D beanstandet.
Sollte Peta mal die Ideen ausgehen, hier eine kleine Liste weiterer Spiele, die Grausamkeiten gegen Tiere propagandieren:
California Games: In der Footbag – Disziplin wird das abschießen einer Möwe (vermutlich die unter Schutz gestellte Larus californicus) nicht nur gebilligt, sondern gar mit Punkten belohnt.
Gand Monster Slam: In diesem abartigen Spiel werden unschuldige Beloms (knuddellige Fellkugelwesen) zu vermeintlich sportlichen Zwecken misshandelt, indem Sie mit Fußtritten über das Spielfeld befördert oder lebendig zur Publikumserheiterung an Raubtiere verfüttert werden.
Tomb Raider: Vor allem im ersten Teil beziehungsweise dessen Remake Tomb Raider Anniversary trägt Miss Croft mehr zur Ausrottung bedrohter Tiere bei als ein eine LKW Ladung schießwütiger Wilderer. Auf drei Kontinenten wird von Wölfen über Pumas und Krokodile bis hin zu Bären alles, was in freier Wildbahn nur noch selten anzutreffen ist, über den Haufen geballert.
Pokemón: Unglaublich, dass diese Spiele überhaupt noch frei verkäuflich sind. Während Hahnen- und Hundekämpfe längst verpönt sind, werden weiterhin wildlebende Pokemóns eingefangen, in winzige Behälter unter unerträglichen Bedingungen eingepfercht und zur reinen Prestigesteigerung ihrer Besitzer und zur Belustigung der Zuschauer in grausamen Kämpfen aufeinander gehetzt.





Wer immer artig seine Nintendo Hard- und Software im Club Nintendo registriert, häuft mit der Zeit unter Umständen eine beachtliche Anzahl an Nintendo-Sternen an, Nintendos Variante der Treuepunkte. Angesichts des drohenden Verfalls der ersten Sterne und in Ermangelung einer besseren Alternative (ein
Spätestens seitdem auch hierzulande Halloween verstärkt gefeiert wird ist Ende Oktober die Zeit für Horrorfilme und Spukgeschichten.


Was niemanden verwundern dürfte: Videospiele sind nicht realistisch. Wären sie es, würde man in Egoshootern nach dem ersten Treffer wimmernd zusammensinken und Arcaderacer würden eher im Straßengraben oder auf der Polizeiwache als an der Ziellinie enden. Allerdings sollten Charaktere vor allem bei stark storygetriebenen Spielen ein Mindestmaß an nachvollziehbarem Verhalten an den Tag legen. Diesbezüglich glänzen insbesondere die NPCs in old-school Japano-Rollenspielen und Action-Adventuren wie die Legend of Zelda oder Dragon Quest nicht gerade durch Glaubwürdigkeit. Dass in den Fantasy-Reichen nahezu niemand seine Türe abschließt und somit die Häuser zu jeder Tages- und Nachtzeit betreten werden können, mag man noch mit extremer Unbesorgtheit und Gastfreundschaft erklären, die in Hyrule und Co. vorherrschen. Aber spätestens, wenn der „strahlende Held“ ungefragt Schränke durchstöbert und Tonkrüger zerschlägt, um darin enthaltene Items und Goldstücke einzusacken, dürfte sogar dem stoischten Bürger der Kragen platzen. Doch statt einer ordentlichen Tracht Prügel erhält man in der Regel eine neue Quest oder belanglosen Smalltalk.
Was kurze Zeit als obskures Gerücht umhergeisterte wurde nun von Nintendo im Vorfeld der Tokyo Game Show bestätigt: zusammen mit Monster Hunter Tri G wird eine an eine Butterbrotsdose erinnernde Zusatzhardware namens 3DS Circle Pad erscheinen, die den 3DS um einen Analogstick und eine Schultertaste erweitert.


